Siemens
Digital Industries, Motion Control, Machine Tool Systems
Gekrümmte 2D Nut auf Mantelfläche
20.02.2026, 12:21 Uhr
Hallo, ich brauche bitte etwas hilfe.
Ich muss auf einer Kontur die wie ein Baumzapfen aussieht 12 Nuten mit einem NC Anbohrer auf der Mantelfläche längs eingravieren.
Wie kann ich das auf der Shopturn 840 mit Angetrieben Werkzeug programmieren. Ich hab nur x, z und C Achse.
Ich muss ja längs über die Mantelfläche programmieren. Da ich vorne Dm48 in der mitte Dm79 und wieder abfallend Dm48 habe. Das ganze soll 2mm tief werden für die längsgravur.
Kann mir bitte jemand weiterhelfen.
Lg. Karl
Ich muss auf einer Kontur die wie ein Baumzapfen aussieht 12 Nuten mit einem NC Anbohrer auf der Mantelfläche längs eingravieren.
Wie kann ich das auf der Shopturn 840 mit Angetrieben Werkzeug programmieren. Ich hab nur x, z und C Achse.
Ich muss ja längs über die Mantelfläche programmieren. Da ich vorne Dm48 in der mitte Dm79 und wieder abfallend Dm48 habe. Das ganze soll 2mm tief werden für die längsgravur.
Kann mir bitte jemand weiterhelfen.
Lg. Karl
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23.02.2026, 10:18 Uhr
Moderator-RuD-St...
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Mitglied seit: 10.07.2024
Beiträge: 21
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Beiträge: 21
Hallo Karl,
mit ShopTurn geht das so einfach nicht. Du kannst es nicht über die Funktion Kontur lösen, da geht nur mit Gerade-Kreis oder G-Code Sätze.
Dafür benötigst du den Radius deines Bogen. Ich habe einmal den fiktiven Wert von einer Länge in Z von 100mm angenommen.
Startpunkt X48 Z-100
Endpunkt X48 Z0 Radius 88,335
GERADE EILGANG C0
GERADE EILGANG X48 Z-100
GERADE VORSCHUB 100mm/min X46
KREIS G2 X46 Z0 R88.335
GERADE Z2
Das Ganze dann in mit einer neuen C-Position wiederholen.
Ich hoffe es hilft dir...
Viel Erfolg
mit ShopTurn geht das so einfach nicht. Du kannst es nicht über die Funktion Kontur lösen, da geht nur mit Gerade-Kreis oder G-Code Sätze.
Dafür benötigst du den Radius deines Bogen. Ich habe einmal den fiktiven Wert von einer Länge in Z von 100mm angenommen.
Startpunkt X48 Z-100
Endpunkt X48 Z0 Radius 88,335
GERADE EILGANG C0
GERADE EILGANG X48 Z-100
GERADE VORSCHUB 100mm/min X46
KREIS G2 X46 Z0 R88.335
GERADE Z2
Das Ganze dann in mit einer neuen C-Position wiederholen.
Ich hoffe es hilft dir...
Viel Erfolg
--------------------
Stefan Liehr
http://rud-steuerungstechnik.de/de/
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23.02.2026, 13:31 Uhr
Ich denke, dass das nicht ganz so einfach geht.
Zunächst wäre einmal zu klären, ob die die Nut in in dem "Baumzapfens" tatsächlich eine Kreisbogen oder irgend eine andere (freie?) Kontur ist.
Ich habe den Eindruck, dass es kein Kreisbogen ist.
Aber selbst wenn das ein Kreisbogen ist, ist noch einiges ungeklärt:
Die C-Achse bewegt sich ja während der Bearbeitung einer Nut nicht, spielt also Fräsen der Nut weiter keine Rolle.
Es gibt nur zwei Achsen X und Z. Das bedeutet, das das der Fräser (außer am "höchsten" Punkt der Kontur) nicht senkrecht zur Oberfläche orientiert werden kann. Falls die Nut im Querschnitt eine rechteckige Kontur haben soll (Schaftfräser), kann sie nicht gefertigt werden, weil der Nutboden links und rechts des höchsten Punktes verrundet wird. Wenn man das akzeptieren kann, müssen linke und recht Seite getrennt betrachtet werden, weil der der Eingriffspunkt des Fräsers in der Mitte um den Fräserdurchmesser springt. Das heißt, an dieser Stelle müsste eine horizontale Gerade mit der Länge des Fräserduchmessers eingefügt werden.
Mit einem Kugelkopffräser könnte das Teil mit konstantem Nutprofil gefertigt werden, wenn eine halbkreisförmiger Nutboden akzeptabel ist oder vielleicht sogar gefordert wird.
Der erste Schritt wäre jedenfalls, zu klären, von welchen Fakten man ausgehen kann und welche Forderungen bestehen.
Zunächst wäre einmal zu klären, ob die die Nut in in dem "Baumzapfens" tatsächlich eine Kreisbogen oder irgend eine andere (freie?) Kontur ist.
Ich habe den Eindruck, dass es kein Kreisbogen ist.
Aber selbst wenn das ein Kreisbogen ist, ist noch einiges ungeklärt:
Die C-Achse bewegt sich ja während der Bearbeitung einer Nut nicht, spielt also Fräsen der Nut weiter keine Rolle.
Es gibt nur zwei Achsen X und Z. Das bedeutet, das das der Fräser (außer am "höchsten" Punkt der Kontur) nicht senkrecht zur Oberfläche orientiert werden kann. Falls die Nut im Querschnitt eine rechteckige Kontur haben soll (Schaftfräser), kann sie nicht gefertigt werden, weil der Nutboden links und rechts des höchsten Punktes verrundet wird. Wenn man das akzeptieren kann, müssen linke und recht Seite getrennt betrachtet werden, weil der der Eingriffspunkt des Fräsers in der Mitte um den Fräserdurchmesser springt. Das heißt, an dieser Stelle müsste eine horizontale Gerade mit der Länge des Fräserduchmessers eingefügt werden.
Mit einem Kugelkopffräser könnte das Teil mit konstantem Nutprofil gefertigt werden, wenn eine halbkreisförmiger Nutboden akzeptabel ist oder vielleicht sogar gefordert wird.
Der erste Schritt wäre jedenfalls, zu klären, von welchen Fakten man ausgehen kann und welche Forderungen bestehen.
23.02.2026, 20:45 Uhr
Mir ist nachträglich noch eine Möglichkeit eingefallen, mit der es gehen müsste, nämlich mit einem Scheibenfräser.
24.02.2026, 23:24 Uhr
Hallo,
Danke.
Werd es mit dem guten alten G-Code lösen ohne ShopTurn????
Es soll keine Wissenschaft???? werden die Teile sind für einen Antikenkasten und dienen lediglich als Beine für diesen.????
Danke.
Werd es mit dem guten alten G-Code lösen ohne ShopTurn????
Es soll keine Wissenschaft???? werden die Teile sind für einen Antikenkasten und dienen lediglich als Beine für diesen.????
26.02.2026, 04:18 Uhr
Hallo Karl,
mit X, Z und C-Achse geht das grundsätzlich, auch wenn es wegen der veränderlichen Mantelfläche etwas anspruchsvoller ist.
Da dein Werkstück keinen konstanten Durchmesser hat (Ø48 → Ø79 → Ø48), kannst du nicht einfach mit festem X-Wert längs fahren.
Du musst die X-Position während der Z-Bewegung entsprechend der Kontur nachführen.
1. Kontur als Bahn programmieren
Du programmierst die Außenkontur als Längsprofil in X/Z und fräst die Nut, indem du:
• C-Achse positionierst (z.B. C0)
• angetriebenes Werkzeug aktivierst
• entlang der Kontur in X/Z interpolierst
• dabei konstant 2 mm radial zustellst
Die Tiefe ergibt sich aus:
X = aktueller Kontur-Durchmesser – 4 mm
(weil 2 mm radial = 4 mm im Durchmesser)
Das heißt: du musst die Nutkontur geometrisch von der Außenkontur ableiten.
mit X, Z und C-Achse geht das grundsätzlich, auch wenn es wegen der veränderlichen Mantelfläche etwas anspruchsvoller ist.
Da dein Werkstück keinen konstanten Durchmesser hat (Ø48 → Ø79 → Ø48), kannst du nicht einfach mit festem X-Wert längs fahren.
Du musst die X-Position während der Z-Bewegung entsprechend der Kontur nachführen.
1. Kontur als Bahn programmieren
Du programmierst die Außenkontur als Längsprofil in X/Z und fräst die Nut, indem du:
• C-Achse positionierst (z.B. C0)
• angetriebenes Werkzeug aktivierst
• entlang der Kontur in X/Z interpolierst
• dabei konstant 2 mm radial zustellst
Die Tiefe ergibt sich aus:
X = aktueller Kontur-Durchmesser – 4 mm
(weil 2 mm radial = 4 mm im Durchmesser)
Das heißt: du musst die Nutkontur geometrisch von der Außenkontur ableiten.
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