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Schmiernut mit CNC-Drehmaschine entgraten?

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Beitrag 09.03.2026, 19:58 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

Moin an alle,

ich habe folgende Situation, in einer Kugel wird eine Schmiernut von uns eingebracht. Dafür nehmen wir eine Rundplatte breite=4 mm. Erst stechen wir eine Ringnut vor und fahren mit dem Stahl per Gewindezyklus die Schmiernut. Nun bleibt natürlich in und an der Schmiernut ein fieser Grat stehen. Den würde ich gerne auch mit der Maschine entfernen. Leider fällt mir hierzu keine wirkliche Lösung ein. Daher bitte ich um Rat und gute Vorschläge, wie man das ganze mit der Maschine entgraten könnte, falls das ohne weiteres überhaupt möglich ist.
Es handelt sich um eine SMEC mit Siemens 828D Operate. Keine AGW und auch keine Y-Achse.
Vielen Dank im voraus für jegliche Hilfe!





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Gruß,

Patrick
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Beitrag 09.03.2026, 20:07 Uhr
CNCAllgäuer
Level 4 = Community-Meister
****

Evtl. die Innenpassung nach dem drehen der Nut fertigdrehen? 0,2mm Aufmass und dann mit einer Diamantplatte fertigdrehen.
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Beitrag 09.03.2026, 20:20 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

ZITAT(CNCAllgäuer @ 09.03.2026, 21:07 Uhr) *
Evtl. die Innenpassung nach dem drehen der Nut fertigdrehen? 0,2mm Aufmass und dann mit einer Diamantplatte fertigdrehen.

Die Innenpassung wird nach dem Drehen der Nut gefertigt. Der Grat wird dann allerdings in die Schmiernut gedrückt. Diamantplatten haben wir so jetzt nicht, warum Diamant?


Der Beitrag wurde von Paddyo0 bearbeitet: 09.03.2026, 20:21 Uhr


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 10.03.2026, 11:39 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

Nimm eine runde Platte Ø6 und dreh 1mm tief an der gleichen Stelle wie mit der jetzigen Platte Ø4, dann bekommst Du eine Fase ≈ 0,3x45°
Angehängte Datei  Unbenannt.PNG ( 37.7KB ) Anzahl der Downloads: 28


Andreas.
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Beitrag 10.03.2026, 17:00 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

ZITAT(Andreas1964 @ 10.03.2026, 12:39 Uhr) *
Nimm eine runde Platte Ø6 und dreh 1mm tief an der gleichen Stelle wie mit der jetzigen Platte Ø4, dann bekommst Du eine Fase ≈ 0,3x45°
Angehängte Datei  Unbenannt.PNG ( 37.7KB ) Anzahl der Downloads: 28


Andreas.

Hallo Andreas, guter Vorschlag. Ich hätte da wohl etwas genauer sein sollen.
Auf den Bildern sieht man es leider gar nicht. In der Nut, ist der Grat an den Planflächen.
Darum geht es hauptsächlich. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Hast Du dafür auch eine Lösung?


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 11.03.2026, 08:20 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 10.03.2026, 19:00 Uhr) *
In der Nut, ist der Grat an den Planflächen.
Ich hoffe, man versteht, was ich meine.

Nicht mal ansatzweise. Die Nut ist rund und umlaufend, von daher hat die Nut keine Planfläche.

Mach ein Foto wo man den Grat sehen sollte und dann zusätzlich einen Pfeil an die Stelle wo er ist. Deine Fotos sind so unscharf, ich sehe da keinerlei Grat.

Der Beitrag wurde von Andreas1964 bearbeitet: 11.03.2026, 08:20 Uhr
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Beitrag 11.03.2026, 09:14 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

Leider habe ich die Teile nicht mehr vorliegen.
Nehmen wir das Bild von dir als Beispiel.
Dort habe ich unten beim Einstich, an der linken und rechten Seite einen Grat.
Nicht dort, wo die Nut beginnt.


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 11.03.2026, 12:47 Uhr
MikeE25
Level 7 = Community-Professor
*******

Es gibt Hohnbürsten mit vielen Kügelchen drann.
Damit reinfahren - niedrige Drehzahl - Standzeit so lange programmieren wie nötig - und wieder raus.
Nachdem die Bohrung auch mitgeglättet wird 0,01-0,02mm kleiner fertigen.

Der Beitrag wurde von MikeE25 bearbeitet: 11.03.2026, 12:52 Uhr
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Beitrag 11.03.2026, 16:19 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

Ich habe noch ein Teil zu fassen bekommen.
Hoffentlich kann man das Problem auf den Fotos nun näher erkennen.






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Gruß,

Patrick
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Beitrag 11.03.2026, 18:59 Uhr
MikeE25
Level 7 = Community-Professor
*******

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Beitrag 12.03.2026, 05:51 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 11.03.2026, 18:19 Uhr) *
Hoffentlich kann man das Problem auf den Fotos nun näher erkennen.


Warum kannst Du keine Pfeile malen? Den Grat, der zu erkennen ist, kriegst Du so ab wie ich es auf der Skizze gezeigt habe: Größere Platte und so tief fahren bis eine kleine Fase entstanden ist.

Nimm eine Platte für Alu => hoch positiv und sehr scharf.

Im übrigen: Deine Platte ist für Rotguß nicht geeignet, die drückt, sehr schlechte Oberfläche. Wahrscheinlich hat die nicht genügend Freiwinkel und ist nicht in die Richtung des Gewindeganges verkippt.

Die Nut sollte die gleiche oder eine bessere Oberflächegüte wie die eigentliche Bohrung haben.

Sprich die Firma Horn an, die haben Werkzeuge für sowas.

Andreas.

Der Beitrag wurde von Andreas1964 bearbeitet: 12.03.2026, 05:59 Uhr
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Beitrag 12.03.2026, 18:45 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

ZITAT(Andreas1964 @ 12.03.2026, 06:51 Uhr) *
Warum kannst Du keine Pfeile malen? Den Grat, der zu erkennen ist, kriegst Du so ab wie ich es auf der Skizze gezeigt habe: Größere Platte und so tief fahren bis eine kleine Fase entstanden ist.

Nimm eine Platte für Alu => hoch positiv und sehr scharf.

Im übrigen: Deine Platte ist für Rotguß nicht geeignet, die drückt, sehr schlechte Oberfläche. Wahrscheinlich hat die nicht genügend Freiwinkel und ist nicht in die Richtung des Gewindeganges verkippt.

Die Nut sollte die gleiche oder eine bessere Oberflächegüte wie die eigentliche Bohrung haben.

Sprich die Firma Horn an, die haben Werkzeuge für sowas.

Andreas.

Danke für die Hilfe. Waren Pfeile denn nötig um zu erkennen, wo das Problem ist?
Welche Platte meinst Du nun? Die runde Stechplatte oder die Platte welche die Passung dreht?


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 12.03.2026, 22:01 Uhr
MikeE25
Level 7 = Community-Professor
*******

Ich hätte noch einen Tip:
Den D60 etwas kleiner fertigen. Dann die Schmiernut einbringen. Und dann die Passung auf das Endmaß drehen.
Man hat zwar einen unterbrochenen Schnitt aber je nach Material, Schlichtaufmaß und Werkzeug ist das kein Problem.
So reduziert man die Gratbildung deutlich. Und den letzten Schliff kann man mit der Hohnbürste machen.
Oder das Teil kommt noch in eine Gleitschleifanlage. Das wäre Plan B.
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Beitrag 13.03.2026, 07:45 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 12.03.2026, 20:45 Uhr) *
Waren Pfeile denn nötig um zu erkennen, wo das Problem ist?

Ist denn mehr als eine Skizze nötig um zu erkennen wie man den Grat abkriegt?
Angehängte Datei  Unbenannt2.PNG ( 110.87KB ) Anzahl der Downloads: 29
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Beitrag 13.03.2026, 09:14 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

Ist schon gut Andreas. Nächstes Mal wirds gemacht wie du es gesagt hast.
Ich wäre selber nicht auf die Idee gekommen mit dem zweiten Werkzeug.
Trotzdem nochmal danke für die ganzen Vorschläge.
Ich werde mich da mal ausprobieren.


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 13.03.2026, 12:19 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 13.03.2026, 11:14 Uhr) *
Ist schon gut Andreas. Nächstes Mal wirds gemacht wie du es gesagt hast.

Sehr schön das der Groschen gefallen ist. ;-)

Aber es gibt noch einen:

Schau Dir mal Deine Wendeplatte für die Nut genauer an, bzw. die Bezeichnung dieser und ermittle mal den Freiwinkel der Platte.
Man kann an der Nut sehen das der Freiwinkel nicht groß genug ist, die Platte drückt und daher auch der große Grat.

Der Ø der Bohrung ist 60, wenn wir mal annehmen das Du ein einer Umdrehung von den vorgestochenen Nuten die Quernut drehst bedeutet das Du erzeugst ein Gewinde mit der Steigung 25mm.

Ø60 * Pi ≈ 188,5 mm Umfang / Steigung 25 mm und davon den Arcus Tangens ≈ 7,6°

Das heißt Deine Platte muss mehr als 7,6° Freiwinkel haben (in der Regel +1° als Sicherheit) und das hat die nicht. Wenn die Quernut in weniger als einer Umdrehung erzeugt wird, sagen wir mal in einer halben Umdrehung, dann entspricht das einer Steigung von 50mm.

Ø60 * Pi / Steigung 50 mm und davon den Arcus Tangens ≈ 15° + 1° Sicherheit = 16° Freiwinkel.

Also, rechne Dir anhand der Steigung aus was Du für einen Freiwinkel brauchst, dann passt Du entweder die Platte an oder änderst die Steigung und dann klappt das viel besser.

Andreas.
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Beitrag 13.03.2026, 14:51 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

ZITAT(Andreas1964 @ 13.03.2026, 13:19 Uhr) *
Sehr schön das der Groschen gefallen ist. ;-)

Aber es gibt noch einen:

Schau Dir mal Deine Wendeplatte für die Nut genauer an, bzw. die Bezeichnung dieser und ermittle mal den Freiwinkel der Platte.
Man kann an der Nut sehen das der Freiwinkel nicht groß genug ist, die Platte drückt und daher auch der große Grat.

Der Ø der Bohrung ist 60, wenn wir mal annehmen das Du ein einer Umdrehung von den vorgestochenen Nuten die Quernut drehst bedeutet das Du erzeugst ein Gewinde mit der Steigung 25mm.

Ø60 * Pi ≈ 188,5 mm Umfang / Steigung 25 mm und davon den Arcus Tangens ≈ 7,6°

Das heißt Deine Platte muss mehr als 7,6° Freiwinkel haben (in der Regel +1° als Sicherheit) und das hat die nicht. Wenn die Quernut in weniger als einer Umdrehung erzeugt wird, sagen wir mal in einer halben Umdrehung, dann entspricht das einer Steigung von 50mm.

Ø60 * Pi / Steigung 50 mm und davon den Arcus Tangens ≈ 15° + 1° Sicherheit = 16° Freiwinkel.

Also, rechne Dir anhand der Steigung aus was Du für einen Freiwinkel brauchst, dann passt Du entweder die Platte an oder änderst die Steigung und dann klappt das viel besser.

Andreas.


Sehr informativ, danke für diese Info.
Ich traue mich ja gar nicht zu fragen aber, wie kann man denn den Freiwinkel einer runden/Vollradiusplatte beeinflussen?
Das kann ich mir gerade gar nicht vorstellen. Wie kann ich die Steigung denn anpassen, damit es passt? Muss ich nicht zwangsläufig bei Steigung 25mm bleiben?
Fragen über Fragen.. :-)


--------------------
Gruß,

Patrick
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Beitrag 17.03.2026, 07:02 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 13.03.2026, 16:51 Uhr) *
Ich traue mich ja gar nicht zu fragen aber, wie kann man denn den Freiwinkel einer runden/Vollradiusplatte beeinflussen?
Wie kann ich die Steigung denn anpassen, damit es passt?

Den Winkel einer runden Platte kannst Du nur anpassen indem Du sie an der Seite weiter frei schleifst... das macht man nicht, weil funktioniert in der Praxis nicht.

Nehmen wir mal diese Platte hier:
Iscar GIMY 420

Die hat einen Hauptfreiwinkel von 7°, aber der interessiert uns nicht, weil wir Drehen bei einem Gewinde zur Seite und da brauchen wir den Nebenfreiwinkel. Der ist bei dieser Platte nur 6° (steht nirgends, habe ich selber mit einem CAD am Modell gemessen).

Bei Gewindeplatte werden diese durch eine entsprechende schiefe Unterlage in Richtung der Gewindesteigung verkippt.

Wir könnten die Auflagefläche des Stahlhalters schräg fräsen... bei Schmiernuten ist die Steigung ziemlich egal, Hauptsache das Fett kann sich verteilen. Also ist die Frage welche Steigung kann ich mit 6° fahren?

Gedanklich stechen wir mal mit der Platte den vollen Radius ein (Ringnut), die Spitze der runden Platte ist dann bei Ø64, der Nebenfreiwinkel von 6° ist jetzt bei Ø60. Nun drehen wir seitlich und je mehr Vorschub wir geben, desto mehr seitlichen Freiwinkel brauchen wir. Wie rechnet man das?

Nimm Dir mal eine große Schraube und halte diese senkrecht. Bei einem Rechtsgewinde siehst Du das der Gewindegang schräg nach rechts oben geht. Von einem Gang zum nächsten haben wir die Steigung... aber welchen Winkel? Im Gedanken wickeln wir den Gewindegang mal eine Umdrehung ab und bekommen so ein Dreieck.
Angehängte Datei  Unbenannt.PNG ( 28.99KB ) Anzahl der Downloads: 11


BTW, das nennt man die schiefe Ebene eines Gewindes, darüber kann man z.B. die Anzugskräfte berechnen, dazu gibt es div. Videos auf YouTube.

Wir brauchen diese Formel:
Gegenkathete / Ankathete = Tan(Winkel)

Wir haben die Ankathete = Ø60 * Pi ≈ 188,5 und den Winkel von 6°. Wie groß ist die Gegenkathete, sprich die Steigung?

Tan(Winkel) * Ankathete = Gegenkathete

Tan(6) ≈ 0,105 * 188,5 ≈ 19,8 das wäre die theoretische maximale Steigung die die Schmiernut haben könnte. Wir brauchen aber beim Drehen immer ein wenig Freiwinkel und wenn wir das mal für 5° ausrechnen, dann kommen wir auf eine Steigung von ≈ 16,5, bei 5,5° kommen wir auf eine Steigung von ≈ 18.

Andreas.

Der Beitrag wurde von Andreas1964 bearbeitet: 17.03.2026, 07:04 Uhr
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Beitrag 17.03.2026, 09:43 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

Moin Andreas,

wow das ist echt ausführlich. Danke für diese super Erklärung!
Eine Frage stellt sich mir trotzdem weiterhin. Wenn ich die Steigung verändere, dann kommt die Nut doch nicht mehr richtig hin oder?
Normalerweise wäre ich ja bei Steigung 25mm, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.
Kann ich da einfach eine geringere Steigung je nach Wendeplatte nehmen? Was ändert sich da genau?
Da werde ich gerade nicht so ganz schlau draus.


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 17.03.2026, 12:03 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 17.03.2026, 10:43 Uhr) *
Wenn ich die Steigung verändere, dann kommt die Nut doch nicht mehr richtig hin oder?
Normalerweise wäre ich ja bei Steigung 25mm, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.


Du wirst 25 genommen haben, hatte ich Dir ja schon vorgerechnet woher der Grat in der Nut kommt.

In der Zeichnung gibt es keine Angabe über die Steigung der Nut. Wenn man das visuell deuten möchte, dann sehe ich im Schnitt die volle Nut, d.h. nur in einer Kugelhälfte! Und das würde bedeuten die Steigung ist 50!

Vergiss es einfach, das ist eine uralt 2D-Zeichnung, die haben das früher so gemalt damit der Werker versteht das die Schmiernut bei 20 anfängt und dann 25 weitergeht bis in die andere umlaufende Nut. Da wird später von aussen Fett eingepresst, es ist wurscht welche Steigung die Nut hat.

Der Konstrukteur will in dem Bereich später eine Fettschicht zur Schmierung haben und das alte Fett drückt sich dann nach rechts und links gleichmäßig raus. Rechne die mögliche Steigung nach Deiner Platte aus und dann funktioniert das.

Andreas.
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Beitrag 17.03.2026, 13:12 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

Alles klar, danke für die Erklärung. Find ich super.
Meine Wendeplatte habe ich zwar Online gefunden aber leider finde ich beim Hersteller Simtek keine weiteren Angaben.
Da werde ich wohl eine Mail verfassen müssen?
Anbei mal der Link zur Wendeplatte:

https://www.simtek.com/de_DE/Produkte/G29CB4020SX800-p69099

Der Beitrag wurde von Paddyo0 bearbeitet: 17.03.2026, 13:13 Uhr


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Gruß,

Patrick
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Beitrag 17.03.2026, 14:00 Uhr
Andreas1964
Level 4 = Community-Meister
****

ZITAT(Paddyo0 @ 17.03.2026, 14:12 Uhr) *
Da werde ich wohl eine Mail verfassen müssen?

Nimm eine Wendeplatte in die Hand. Das Maß W kennst Du, das ist 4.
Angehängte Datei  Unbenannt.PNG ( 12.46KB ) Anzahl der Downloads: 17


Nun misst Du die Dicke der Wendeplatte da wo der rote Kringel ist, das wird dann 3,irgendwas sein.
(4-gemessenes Maß) / 2 = Gegenkathete

Und die Länge da wo der grüne Strich ist, das ist die Ankathete.

Gegenkathete / Ankathete und davon den Arcus Tangens = Nebenfreiwinkel.

Andreas.
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Beitrag 17.03.2026, 16:02 Uhr
Paddyo0
Level 3 = Community-Techniker
***

ZITAT(Andreas1964 @ 17.03.2026, 15:00 Uhr) *
Nimm eine Wendeplatte in die Hand. Das Maß W kennst Du, das ist 4.
Angehängte Datei  Unbenannt.PNG ( 12.46KB ) Anzahl der Downloads: 17


Nun misst Du die Dicke der Wendeplatte da wo der rote Kringel ist, das wird dann 3,irgendwas sein.
(4-gemessenes Maß) / 2 = Gegenkathete

Und die Länge da wo der grüne Strich ist, das ist die Ankathete.

Gegenkathete / Ankathete und davon den Arcus Tangens = Nebenfreiwinkel.

Andreas.

Danke, das war echt hilfreich. Wenn ich jetzt nichts falsch gemacht habe, komme ich auf 5,99° also ~6°.
Somit wäre 5.5°, Steigung 18 schon nah dran. Ob 0.5° genug sind, ist die andere Frage.


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Gruß,

Patrick
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