Spritzgiessmaschine: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Spritzgießmaschine (vollständig Kunststoffspritzgießmaschine, kurz oft SGM genannt) ist eine Maschine, die aus [[Kunststoff]] in Granulat- oder Schnurform direkt verwendbare Kunststoffteile herstellt. Dazu wird in der Spritzeinheit die benötigte Formmasse aufbereitet und in ein Werkzeug gespritzt, das eine Negativform (Kavität) des gewünschten Kunststoffteils darstellt. Je nach verwendetem Verfahren (Thermoplast-Spritzgießen, Duroplast-Spritzgießen oder dem Elastomer-Spritzgießen) werden verschiedene Bauteile der Maschine beheizt oder temperiert.
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Spritzgießmaschinen bestehen generell aus zwei Teilen: Der Spritzeinheit oder auch Plastifiziereinheit, die das Rohmaterial aufbereitet und unter Druck in das Werkzeug einspritzt, und der Schließeinheit, die das Werkzeug (auch Form) aufnimmt und es öffnet und schließt.
 
  
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In der '''DIN 24450''' werden Maschinen zum Verarbeiten von Kunststoffen und Kautschuk beschrieben und dazugehörige Begriffe benannt. Die Spritzgießmaschine wird dort beschrieben als ''Maschine, die aus vorzugsweise makromolekularen Formmassen diskontinuierlich Formteile herstellt. Das Formen geschieht durch Urformen unter Druck. Ein Teil der in der Spritzgießmaschine plastifizierten Formmasse wird unmittelbar durch den Angießkanal in die Werkzeughöhlung gespritzt. Die wesentlichen Bestandteile einer Spritzgießmaschine sind Spritzeinheit und Schließeinheit.''<ref>Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Autor: DIN-Normenausschuss Maschinenbau (NAM), Titel: Maschinen zum Verarbeiten von Kunststoffen und Kautschuk; Begriffe, Seite: 9</ref>
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Eine Spritzgießmaschine ist nach DIN 8650 eine Werkzeugmaschine zum Urformen. Ergänzt wird in der DIN 24450 noch der Zusatz ''unter Druck'' zum Urformen dazu.
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<references />
  
- Kunststoff-Deutschland, [http://www.kunststoff-deutschland.com/html/spritzgiessmaschine.html www.kunststoff-deutschland.com/html/spritzgiessmaschine.html]
 
  
 
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Version vom 27. April 2020, 09:02 Uhr


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Definition

In der DIN 24450 werden Maschinen zum Verarbeiten von Kunststoffen und Kautschuk beschrieben und dazugehörige Begriffe benannt. Die Spritzgießmaschine wird dort beschrieben als Maschine, die aus vorzugsweise makromolekularen Formmassen diskontinuierlich Formteile herstellt. Das Formen geschieht durch Urformen unter Druck. Ein Teil der in der Spritzgießmaschine plastifizierten Formmasse wird unmittelbar durch den Angießkanal in die Werkzeughöhlung gespritzt. Die wesentlichen Bestandteile einer Spritzgießmaschine sind Spritzeinheit und Schließeinheit.[1]


Funktionsweise

Eine Spritzgießmaschine ist nach DIN 8650 eine Werkzeugmaschine zum Urformen. Ergänzt wird in der DIN 24450 noch der Zusatz unter Druck zum Urformen dazu.


Hersteller

Ein Hersteller für Spritzgießmaschinen ist die [Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH] mit Sitz in Deutschland. Mit seinem japanischem Mutterkonzern gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern der Branche.


Weiterführende Suche


Einzelnachweise

  1. Hochspringen Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Autor: DIN-Normenausschuss Maschinenbau (NAM), Titel: Maschinen zum Verarbeiten von Kunststoffen und Kautschuk; Begriffe, Seite: 9