CRM
Beim Customer-Relation-Management geht es um die Ausrichtung des Unternehmens auf seine Kunden und die Gestaltung von Kundenbeziehungsprozesse. Ein wichtiger Baustein dessen ist die Dokumentation und Verwaltung der Kundenbeziehungen und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. Viele Branchen sind bereits vor allem auf eine positive Beziehung zwischen Unternehmen und Kunde ausgerichtet. Werden Kundenbeziehungen mittels Kundenbeziehungen gepflegt wirkt sich das meist sehr positiv auf den Unternehmenserfolg aus.
Inhaltsverzeichnis
Framework
Ein CRM-Framework dient zur Systematisierung der Komponenten dieser Marketingmaßnahme. Es beschreibt die Komplexität des Zusammenspieles der einzelnen Bestandteile und Themenkreise, welche nur bei Beachtung aller Aspekte in der Gesamtheit funktionieren. Man spricht auch von einer „Harmonie der Elemente“. Im Folgenden werden die einzelnen Komponenten näher beschrieben:
Geschäftsziele
Die Strategie der Geschäftsziele kann einen direkten oder indirekten Einfluss auf ein CRM-Projekt besitzen. Die Ziele des Unternehmens geben wichtige Anhaltspunkte über die Verankerung und Bedeutung von CRM in der Organisation neuer Maßnahmen. Früher haben Unternehmen CRM-Systeme ungeachtet der Geschäftsstrategie angeschafft und implementiert. Heute beginnt ein solches Projekt mit der Ableitung der Geschäftsziele. Ziele können sein:
- Auf- und Ausbau kundenzentrierter Prozesse
- Eintritt in neue Märkte, Segmente oder Entwicklung einzelner Bereiche
- Prozessoptimierungsziele
- Profitabilitätsziele, Kostenreduktionsziele
- Lancierung einer neuen Produktlinie / eines neuen Produktes
- Erhöhung der Kundenzufriedenheit, -bindung
- Ziele bezüglich Kundenbindung
Programm- und Projektmanagement
Ein wohlüberlegtes Programm- und Projektmanagement ist für die Steuerung und Durchführung umfangreicher CRM-Initiativen nicht optional, sondern stark zu empfehlen. Ohne die Ausarbeitung solcher Grundrichtlinien ist ein Erfolg des Vorhabens relativ gering. Da das CRM sehr umfassend und bereichsübergreifend ist und viele interne und externe Mitarbeitern an solchen Projekten arbeiten, ist die vorherige Koordination so wichtig. Auch auf externe Marktpartner kann eine unkoordinierte Initiative eher abschreckend als positiv wirken. Bereits am Markt erprobte Methoden sind hierfür also zu empfehlen.
IT-Infrastruktur
Für eine erfolgreiche Systemimplementierung sind die IT-Infrastruktur und alle Themen rund um den Betrieb wesentlich wichtig. In großen Teilen sind sie für die Sicherheit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit der Gesamtlösung und erweisen sich zudem als größter Kostentreiber. Da die IT in den Anfangsphasen der CRM-Implementierung oft vernachlässigt werden müssen diese oft kurz vor oder nach der Inbetriebnahme korrigiert werden. Das führt zu lästigen Verzögerungen und kann den Anschein erwecken unprofessionell zu sein. Deshalb sollten bereits in der Design- und Analysephase die wesentlichen Eckdaten der IT-spezifischen Gesichtspunkte klar sein. Zu diesen Themen gehören insbesondere:
- Hardware-Sizing
- Releasezyklen
- Datenbankwahl
- Wartungszeiträume
- SLAs gegenüber den verschiedenen Anwendergruppen
- Wahl der Hardware Herstellers
- Entscheide bezüglich Betriebssystem
- Architekturentscheide für Entwicklung, Test, und Produktion
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