Seit dem 1. Januar 2026 ist Prof. Jürgen Fleischer, Leiter des wbk Instituts für Produktionstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Präsident der WGP. Er folgt turnusgemäß auf Michael Zäh.
Fleischer will in seiner zweijährigen Amtszeit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen produzierenden Industrie gezielt stärken. Entscheidend sei, das gebündelte wissenschaftliche Know-how schneller in industrielle Anwendungen zu überführen.
Die insgesamt 46 international renommierten WGP-Institute verfügen in ihren jeweiligen Themenfeldern über Labore auf höchstem technischem Stand, die als reale Experimentierfelder genutzt werden können. So können neue Ansätze etwa zu Digitalisierung, Automatisierung oder Nachhaltigkeit erarbeitet werden. Zudem hat die WGP das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt ProKI im Januar 2025 unter ihrem Dach verstetigt. Seither bietet sie Workshops, Beratungen, Seminare und Demonstratoren an, um kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einführung KI-gestützter Technologien zu unterstützen.
Auch die WGP-Produktionsakademie strebt einen schnelleren Transfer innovativer Lösungen in die unternehmerische Praxis an. Das modulare Weiterbildungsangebot wurde von Fleischer vor zehn Jahren ins Leben gerufen, und bietet Praktikern die Möglichkeit, sich auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.
Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung „Neuer WGP-Präsident hat Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im Blick"
Bild: Übergabe des Ruders der WGP von Prof. Michael Zäh (rechts) an Prof. Jürgen Fleischer (links), Leiter des wbk am KIT, auf der WGP-Herbsttagung in Friedberg/Hessen, 06. November 2025; Quelle: Tobias Kaufmann, RWTH Aachen

