Gleichlauffräsen
Im Gleichlauf-Bereich läuft der Fräser mit dem Material, die Spanstärke verringert sich wieder bis zum Austritt.
Während die Schneide im Gegenlauffräsen wie auch in weiten Teilen des Gleichlaufs gegen massives Material läuft, liegt unmittelbar vor dem Austritt nur noch wenig Material vor ihr. Das letzte Stückchen wird deshalb oft herausgerissen anstatt es sauber zu schneiden.
Deshalb wird die Gegenlaufseite glatter als die Gleichlaufseite. Dieser Effekt variiert stark mit den Eigenschaften des Materials, der Geometrie und Schärfe des Fräsers sowie den Betriebsparametern
!! Fräsen Sie, wenn möglich, immer im Gleichlauf !! Früher war es aufgrund des Spiels, welches die Werkzeugmaschinentische hatten, oft gar nicht möglich im Gleichlauf zu fräsen, da dabei stehts mit dem Spiel gefahren wurde und dadurch die Gefahr des Fräserbruches bestand. In Zeiten moderner CNC-Maschinen wird praktisch (bis auf Ausnahmen) nur noch der Gleichlauf genutzt.
Gleichlauf, denn die Standzeit des Werkzeugs wird verbessert, Späne werden leichter abgeführt, das Werkzeug verschleißt weniger, Oberflächenqualität des Werkstücks ist besser und es wird weniger Kraft als beim Gegenlauffräsen benötigt.
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