QUOTE (gekufi @ 12.09.2010, 21:29 Uhr)

Hallo
Besteht eben nicht, da Du vieles von dem was ein
CAD mitberechnen muss einfach weglässt oder besser gesagt Du etwas völlig anderes berechnest als ein CAD-System. Wen Du dies mitberechnen lassen würdest, währe dein Programm in einem ungefähr vergleichbaren Zeitrahmen wie andere CAD-Systeme auch.
Der einzige Fehler bei den Zeiten ist mal sehr vereinfacht gesagt, das Du es dir mit deinen Gedanken zu diesem Thema zu einfach machst und anschließend völlig verschiedenen Berechnungen miteinander vergleichst -> Solid- und Flächenberechnungen gegen einfache Koordinatenberechnungen.
Und ich hatte es schon mal gesagt, die Programmierer der Systeme tun viel, um bei Berechnungen Zeit einzusparen wo es geht, einfach weil dies heute schon ein wichtiger Verkaufsgrund ist. Je schneller neue Produkte entwickelt und gefertigt werden müssen bei immer höheren Anforderungen tritt der Anschaffungspreis für ein CAD-CAM-System immer mehr in den Hintergrund und die zeitlichen Kosten (Berechnungszeiten) immer mehr in den Vordergrund. Da aber wie gesagt die Anforderungen steigen, werden die Systeme nur minimal schneller, da gleichzeitig wegen immer höherer Genauigkeiten und größerer Datenmengen die Berechnungszeiten auch wieder ansteigen.
Hier gab es irgendwo in den Foren auch mal ein Vergleichsthema zu CAM-Systemen, wo Genauigkeiten und teilweise auch die dazugehörigen Berechnungszeiten verglichen wurden. Der Datensatz und die Berechnungsbedingungen (Berechnungsziele wie Genauigkeit) wurden vorgegeben, um eine Vergleichbarkeit zu erreichen.
Gruß Gerd
Ich weise auf diesen Beitrag hin, den du wohl überlesen hast.
Geht ja jetzt hier schneller als man lesen kann.
Du schmeißt alles durcheinander. Nämlich Strategie und Konzept einer PRogrammierung und die taktischen Anforderungen an die aufzurufenden Funktionen.
Alles durcheinandergworfen, ergibt keinen klaren Gedankengang.
Ich sage: eine Funktion, die rechnen soll, soll rechnen. Und ZWAR SO SCHNELL WIE MÖGLICH. Und NICHTS ANDERES SOLL SIE MACHEN AUSSER RECHNEN.
So sieht eine Programmierung aus: wir haben Funktionen, darunter sind Rechenknechte und weiterbearbeitende. Aber NIEMALS soll eine FUnktion alles machen. Das ist schlechte Programmierung.
Also nochmal dieser Beitrag, der offenbar überlesen wurde:
Hast du dich mal mit den Grundlagen der Programmierung beschäftigt?
Jede Funktion innerhalb des Programms hat ihre Aufgabe.
Eine Funktion, welche die Koordinaten berechnet, soll diese Aufgabe SO SCHNELL WIE MÖGLICH ERLEDIGEN, egal, was hinterher mit den Koordinaten geschieht.
Wenn die Funktion das schafft, 2000mal schneller zu sein als vergleichbare Programme, ist doch nichts dagegen einzuwenden, oder?
Guter Programmierstil ist es eben, die Aufgaben nicht ALLE AUF EINEN HAUFEN zu legen, sondern dezidiert zu trennen.
Dazu gibt es eben Funktionen, Spezialisten sozusagen.
Sind die Koordinaten erstmal da, können sie von anderen Funktionen bearbeitet und modelliert werden.
Aber auch da gilt:
wenn wir rechnen, wollen wir SO SCHNELL WIE MÖGLICH rechnen,
man kann sich dazu nicht auf eine fette Datenbank aufsetzen, damit man nichts selbst programmieren muß, sondern Datenbank-Befehle benutzt, wenn man zeitkritische Prozesse hat, soll man originär programmieren.
SO programmiert man.
Der Vorwurf, daß in EINER FUNKTION nicht alles auf einmal erledigt ist, ist keiner. Ganz im Gegenteil: wenn eine Funktion so programmiert ist, ist sie ganz schlecht programmiert.
Warum man was dagegen einzuwenden hat, daß ich die Koordinaten im Vergleich zu Alibre 2000mal schneller errechne, hab ich bis jetzt nicht wirklich verstanden. wink.gif
Gruß Sharky
Der Beitrag wurde von sharky bearbeitet: 12.09.2010, 20:39 Uhr