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Alibre Design, Tipps und Tricks

Beitrag 13.09.2010, 15:35 Uhr
DerDenDuNichtKen...
Level 7 = Community-Professor
*******

@ Sharky..

ich habe mich heute Mittag an mein Powershape rangesetzt . . .
Um einen einigermaßen Vernünftigen vergleich zu ziehen, dürfen wir uns nicht in der Feature Musterung bewegen,
sondern müssen wieder zurück auf die Skizzenebene. . .
Warum fragen wir uns ?? biggrin.gif Sorry aber der musste sein wink.gif
Weil wir sobald wir uns in den Bereich der Volumen und Flächenvisualisierung befinden, ja auch die von mir erwähnten Birnen, Tomaten und natürlich die Datteln wie von Gekufi erwähnt berechnet werden MÜSSEN (danke nochmal an dieser Stelle für die Ergänzung Deinerseits biggrin.gif )
Mit Unserem Volumenmodell können wir zum Beispiel Oberflächen mit Struktur versehen oder auch ganz banal mal das Gewicht messen. . .
Ja Sharky wir müssen schon auch wissen ob wir uns in der richtigen Gewichtsklasse mit unserer Konstruktion befinden . . .

Darum gehen wir zurück auch die Skizzen Ebene wo wir einfach nur ""Dumme" Punkte bzw Koordinaten berechnen. . .
Nun nehmen wir einfach mal einen Kreis und rotieren das ganze 2000 mal . . .
Und schon ist der Faktor 1000 mal ganz schnell weg

Für diese Berechnung benötigen wir ca. 5 Sekunden (aufgerundet)
Das ganze machen wir nun mit 2 Kreisen die wir auch je 2000 Mal rotieren lassen und da haben wir dann ca. 50 Sekunden. . .
Nun müssten wir aber wissen aus wie vielen einzelen Koordinatenpunkte der Kreis besteht.

Das wissen wir aber nicht.

Gruß Christian


--------------------
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky


GRUß

Christian Maier
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Beitrag 13.09.2010, 16:30 Uhr
Trompetenschlump...
Level 4 = Community-Meister
****

QUOTE (mori4200 @ 13.09.2010, 15:49 Uhr) *
@Yeah!

Eine Bohrung schwenkt man nicht!

Man fixiert das Werkstueck an einem freien Platz in der Halle und montiert eine
Teilscheibe mit 1.509.360 Bohrungen herum auf welcher wiederum die Maschine montiert ist.
Damit sind dann so ziehmlich alle Teilungen moeglich.


daumup.gif

Hurra,

wieder ein neuer amüsanter Fred...

Ich komme auch aus der Zeit, als eine 20 MB (ausgeschrieben: unglaubliche 20 Megabyte!!!) große Festplatte schon ein
wahnsinniger Fortschritt gegenüber den 5-1/4-Zoll Disketten-jockeys war. Modem gab´s auch schon: Ein Aktenkoffer,
wo der Telefonhörer eingehängt wurde und mit lautem Quietschen satte 110 Baud übertrug...
Da gab es doch damals dieses textbasierte Adventure Game, namens (???)-Castle, was superschnelle Ladezeiten hatte,
wenn man von einem Raum in den nächsten wechselte.
Nunja, wenn man sich die Entwicklung so anschaut (war ja erst GamesCon), haben sich textbasierte Adventure Games nicht durchgesetzt.

Und hier setzt meine Beschreibung des Vergleichs an, den Sharky hier betreibt:
Natürlich kann man mit den durch das C-Progrämmchen ausgespuckten Werte u.U. eine CNC-Maschine füttern.
Aber CAD heißt nunmal Computer Aided Design (bzw. je nach Quelle CA Drafting...).
Dabei möchte ich ein Modell (Flächen- oder Volumen-) auf meinem Bildschirm sehen und nicht:

Angehängte Datei  matrix.jpg ( 356.77KB ) Anzahl der Downloads: 59


Wenn du fertig bist, deine Zahlenkolonne in ein grafisches Modell umgewandelt zu haben, dann darfst du deine Stoppuhr anhalten!
Ansonsten, zwar Chapeau vor deinen Programmierkünsten, aber dein Vergleich ist schlicht und einfach falsch und wird durch
weitere seitenlange Ausführungen nicht richtiger!

Grüße

Trompetenschlumpf
TOP    
Beitrag 13.09.2010, 17:20 Uhr
kidaro2
Level 2 = Community-Facharbeiter
**

man will das ganze ja womöglich nicht nur visualisieren, sondern danach die 3d daten effizient am cam proggen. mit sauberer kollisionskontrolle und sauberen flächen, die dicht sind. die zeiten sind vorbei als man holzplatten fräste um zu testen ob das programm nicht doch im eilgang in die kontur fährt. und wenn man da noch 5achs proggt braucht das cam einige infos mehr als nur koordinatenwerte in x y z.
TOP    
Beitrag 13.09.2010, 18:45 Uhr
mori4200
Level 4 = Community-Meister
****

@Trompetenschlumpf,

sieht ja aus wie im Film "The Matrix"


--------------------
Mfg MORI


“Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft“
TOP    
Beitrag 13.09.2010, 19:01 Uhr
plastichead
Level 3 = Community-Techniker
***

Hallo

Also ich würde das ganze Wunderprogramm noch an einen
Replikator
anschließen.
Das gibt dann auch keine Späne bei der Fertigung mehr.

Neulich ist mir eingefallen wo ich sharkys Stil schon mal begegnet bin:
nämlich
hier

Liest sich wie "sharky - The Early Years".
Besonders der Meßaufbau ab Seite 4 - ganz großes Kino!
Ob die beiden verwandt sind?

Duck und weg.
Thomas


Edit:
Wieso geht das mit den Links jetzt nimmer?

Der Beitrag wurde von plastichead bearbeitet: 13.09.2010, 19:17 Uhr
TOP    
Beitrag 13.09.2010, 19:35 Uhr
Trompetenschlump...
Level 4 = Community-Meister
****

QUOTE (mori4200 @ 13.09.2010, 19:45 Uhr) *
@Trompetenschlumpf,

sieht ja aus wie im Film "The Matrix"


Jup, ist Matrix...

Aber noch mal auf den Äpfel, Birnen, Zwetschgenvergleich zu kommen:
Ich würde jetzt auch nicht behaupten, daß hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Sondern eher, daß sich der gute Sharky wundert, daß ein kleiner Gewichtsunterschied (1 : wievieltausend?)
zwischen dem Apfel und dem Apfelbaum besteht...

Grüße

Trompetenschlumpf
TOP    
Beitrag 14.09.2010, 09:35 Uhr
Yeah!
Level 3 = Community-Techniker
***

Danke für den link in das andere Forum!
Drehnudel Sharky erklärt die Welt, da bleibt kein Auge trocken!!!
Der "Meßaufbau" und die erklärende Skizze dazu sind ein wahrer Genuß.


--------------------
Mit freundlichen Grüssen aus Nürnberg,
Thomas
TOP    
Beitrag 14.09.2010, 18:27 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
*******

QUOTE (gekufi @ 12.09.2010, 22:11 Uhr) *
Hallo
Oder warum vergleichst Du ein komplexes Endergebnis mit einer Abfolge von vielen dafür nötigen Berechnungen mit einem einzelnen Schritt, wobei Du alles andere weglässt?
Nur um sagen zu können das dein einzelner Schritt schneller gemacht ist als ein kompletter Marathon gelaufen?

Gruß Gerd


Ich vergleiche hier nicht Äpfeln mit Birnen oder Datteln.

Ein Programm besteht aus Funktionen.

Je nachdem, hat das Programm hier Stärken und da Schwächen.

Die Rechenfunktion in Alibre (andere kenne ich nicht) ist keine Stärke, sondern um den Faktor 2000:1 suboptimal.

Darauf wollte ich mal hingewiesen haben.

Es hindert die Programmierer von Alibre nichts daran, einzelnen Schwachstellen des Programms dadurch abzuhelfen, daß sie bestimmte Funktionen, hier insbesondere den Rechenalgorithmus, gegen leistungsfähigere Funktionen austauschen.

Ein Programm ist IMMER so konzipiert, daß man einzelne Bereiche gezielt anpassen kann.

Das ist ja wohl banal.

Die ganze Aufregung hier läßt sich nur ein einer Richtung widerspruchsfrei interpretieren:

CAD Programme haben GENERELL Probleme mit der Rechengeschwindigkeit.

Das wurde hier mal aufgezeigt am Beispiel einer einzigen Berechnung, aber was soll ich machen? Soll ich nun bei 500 weiteren Beispielen immer dasselbe feststellen?


Und das wundert mich doppelt und dreifach.

DENN:

Solche Programme machen ihre Berechnungen doch nicht auf der CPU (wie ich), sondern lagern das mit DirektX auf den Grafikprozessor aus.

Das macht es doppelt seltsam, daß SUBOPTIMALITÄTEN von 2000:1 überhaupt möglich sind. wink.gif

Gruß Sharky


--------------------
A programmer is just a tool which converts caffeine into code
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Beitrag 14.09.2010, 18:45 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
*******

QUOTE (DerDenDuNichtKennst @ 13.09.2010, 16:35 Uhr) *
@ Sharky..

ich habe mich heute Mittag an mein Powershape rangesetzt . . .
Um einen einigermaßen Vernünftigen vergleich zu ziehen, dürfen wir uns nicht in der Feature Musterung bewegen,
sondern müssen wieder zurück auf die Skizzenebene. . .
Warum fragen wir uns ?? biggrin.gif Sorry aber der musste sein wink.gif
Weil wir sobald wir uns in den Bereich der Volumen und Flächenvisualisierung befinden, ja auch die von mir erwähnten Birnen, Tomaten und natürlich die Datteln wie von Gekufi erwähnt berechnet werden MÜSSEN (danke nochmal an dieser Stelle für die Ergänzung Deinerseits biggrin.gif )
Mit Unserem Volumenmodell können wir zum Beispiel Oberflächen mit Struktur versehen oder auch ganz banal mal das Gewicht messen. . .
Ja Sharky wir müssen schon auch wissen ob wir uns in der richtigen Gewichtsklasse mit unserer Konstruktion befinden . . .

Darum gehen wir zurück auch die Skizzen Ebene wo wir einfach nur ""Dumme" Punkte bzw Koordinaten berechnen. . .
Nun nehmen wir einfach mal einen Kreis und rotieren das ganze 2000 mal . . .
Und schon ist der Faktor 1000 mal ganz schnell weg

Für diese Berechnung benötigen wir ca. 5 Sekunden (aufgerundet)
Das ganze machen wir nun mit 2 Kreisen die wir auch je 2000 Mal rotieren lassen und da haben wir dann ca. 50 Sekunden. . .
Nun müssten wir aber wissen aus wie vielen einzelen Koordinatenpunkte der Kreis besteht.

Das wissen wir aber nicht.

Gruß Christian


Mein lieber Christian,

erstmal: 2000 Kreisrotationen bei 36 Kreispunkten? Sprichst du hier von 2000*36=72.000 Rechnungen? Und 5 Sekunden? Für 72.000 Berechnungen braucht der C-Compiler je nachdem ca. einige Mikrosekunden, sagen wir 0.00002, und nicht 5 Sekunden. Du solltest dich etwas genauer ausdrücken, was da überhaupt berechnet wurde.

Und was heißt denn:

"wir"?

Hast du das selbst programmiert, oder verwendest du dafür eine Schnittstelle, die dir die dazu benötigten Routinen zur Verfügung stellt?

Dann hättest du gar nicht viel gemacht, sondern nur 2000 mal denselben Befehl aufgerufen.

Normalerweise dürften 3D-Programme doch gar nicht auf der CPU erledigt werden, sondern durch Multiplikation von Matrizen, die dann zeitgleich im Speicher der Grafikkarte erledigt werden, mithilfe von OpenGL oder DirectX.

Um da gleichzuziehen, sehe ich mich derzeit nach einer geeigneten Grafikschnittstelle um.

Ob ich da OpenGL oder DirektX nehme, ist noch nicht raus. Ich muß das praktisch mal erproben, womit ich klarkomme.

Und wenn dieser Schritt dann mal getan sein sollte, sehen wir weiter. Das ist aber vom Zeitaufwand nicht zu unterschätzen, mal sehen, wie das geht.

Daher zur Sache von mir vorerst abschließendes Statement:

Ein Programmierer, der DirektX verwendet, kann sich doch nicht von einer CPU Programmierung auf Pixelebene überholen lassen. Oder?

Wenn das der Fall ist, stimmt da was nicht mit der Programmierung. Die ist dann deutlichst suboptimal. wink.gif

Gruß Sharky

Der Beitrag wurde von sharky bearbeitet: 14.09.2010, 19:35 Uhr


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Beitrag 14.09.2010, 19:05 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
*******

QUOTE (DerDenDuNichtKennst @ 13.09.2010, 16:35 Uhr) *
@ Sharky..
Darum gehen wir zurück auch die Skizzen Ebene wo wir einfach nur ""Dumme" Punkte bzw Koordinaten berechnen. . .
Nun nehmen wir einfach mal einen Kreis und rotieren das ganze 2000 mal . . .
Und schon ist der Faktor 1000 mal ganz schnell weg
Gruß Christian


Nochmal auf diesen Gesichtspunkt zu kommen:

GANZ SICHER ist der Faktor 1000 bei 2000 Kreisrotationen auf Pixelebene weg.

Dann würde der C-Compiler wahrscheinlich auf den Faktor 10.000 erhöhen.

Oder 100.000.

Wenn du mir mal genau erklären würdest, wieviele Kreispunkte da um welche Winkel rotiert wurden, könnte ich dir das mal vorrechnen, wie genau es damit bestellt ist.

DENN:

Normalerweise würde man die Rotation der Punkte mit trigonometrischen Funktionen erledigen.

Sind die Rotationen allerdings konstant, oder gibt es konstante Bereiche dabei, kann man das auch mit Vektoren-Rechnung machen.

Und wenn man das mit Vektor-Rechnung macht, also 2000 Rotationen, um bestimmte Winkel ...

hmm...

würde ich eher auf den Faktor 100.000 tippen.

Gib mir die Vorgabe, was du genau gemacht hast in den 5 Sekunden, und ich rechne es dir aus, was der C-Compiler damit anstellen würde. wink.gif

Gruß Sharky


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Beitrag 14.09.2010, 20:15 Uhr
corrado
Level 5 = Community-Ingenieur
*****

Hallo Sharky!

Was mir hier ganz gewaltig aufstößt ist, dass diejenigen, die dieses Thema nur überfliegen, in großen, roten Lettern Kommentare wie "2000 mal schneller als Alibre" lesen. Soetwas bleibt hängen, nicht jeder hat die nötige Zeit und Lust, Deine Ausführungen komplett zu lesen. Glückwunsch - genau so enstehen Gerüchte !!!

Du schreibst doch selbst, dass Dein kleines Programm nur ein Baustein ist. Die Berechnung soll komplett im Hintergrund ablaufen. Und genau das tut es auch. Du siehst doch überhaupt nicht, was Alibre alles berechnet. Und das es wesentlich mehr abliefert, als Dein kleines Proggi, das steht doch wohl außer Frage - oder? Beispiele dafür wurden hier mehr als genug schon genannt.

Wer also behaupten will, dass Alibre eine lahme Henne oder sonstwas ist, der muss exakt die gleichen Bausteine vergleichen! Da Du wohl schlecht diesen Baustein aus Alibre isolieren kannst, bleibt nur der Weg, Dein Proggi aufzumotzen.

Ich kenne Alibre nicht wirklich. Aber wie jedes andere anständige Programm wird es auch prüfen, ob Deine Eingaben richtig sind oder ob es irgendwo zwickt. In Deinem Quellcode habe ich eine solche Prüfung nicht finden können. Als Beispiel könntest Du eine kleine IF-Anweisung einbauen, die prüft, ob sich eine Bohrung mit einer anderen schneidet. Und schon haben wir wieder mehr Rechenzeit.

Dies ist aber nur ein kleines Beispiel. Es gibt noch viel mehr. wink.gif

Gruß,

Corrado
TOP    
Beitrag 14.09.2010, 20:39 Uhr
DerDenDuNichtKen...
Level 7 = Community-Professor
*******

Hallo Sharky,

also als erstes mal zu Deiner "Referenz" 1000 Bohrungen auf einen Ring AD=200mm ID=180mm rotiert gleicher Abstand. . . ..

Das ist die Tomate. . . aus folgendem Grund . . . Das CAD MUSS zu der Position an der sie sitzt auch

2. Die Oberfläche aus triangulierten Dreiecken berechnen für die Bohrung
3. Eine sinnvolle Oberfläche zwischen den Bohrungen berechnen (was bei 6mm Durchmesser ja ein nonsens seines gleichen ist. . . )

Das ganze ist so weil es ja ein Hybridmodelierer sein müsste sprich VOLUMEN und FLÄCHE

Zitat Sharky "Die interne Speicherung kann aber auch mit ganz wenigen Daten erfolgen; Durchmesser, Achse, Start- und Endpunkt und fertig"

Für Dein Popelprog ja weil das

1. nicht die Überschneidung der einzelnen Bohrungen überprüft!
2. uns keine Visuelle Darstellung der Bohrung geben kann! (was auch das CAD Programm berechnen muss so das die Grafik uns was zeigen kann)
3. keine Berechnung liefert wo sich an welchen Koordinaten die Bohrungen kreuzen. . .
4. Du eine ganz andere Grundlage für dein popel Prog nimmst weil du nur die Bohrung selbst berechnest
wo sind die anderen Koordianten die zwischen deinen Bohrungen noch vorhanden sind???

Also würde ich sagen berechnest Du nur einen Bruchteil von dem was Alibre berechnet

NOCHMAL WO SIND DEINE KOORDINATEN DER ZWISCHNERÄUME UND DER ENTSTEHENDEN SCHNITTFLÄCHEN ???

Gruß und frohes Grübeln


--------------------
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky


GRUß

Christian Maier
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Beitrag 24.09.2010, 19:51 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
*******

QUOTE (DerDenDuNichtKennst @ 14.09.2010, 21:39 Uhr) *
Hallo Sharky,

also als erstes mal zu Deiner "Referenz" 1000 Bohrungen auf einen Ring AD=200mm ID=180mm rotiert gleicher Abstand. . . ..

Das ist die Tomate. . . aus folgendem Grund . . . Das CAD MUSS zu der Position an der sie sitzt auch

2. Die Oberfläche aus triangulierten Dreiecken berechnen für die Bohrung
3. Eine sinnvolle Oberfläche zwischen den Bohrungen berechnen (was bei 6mm Durchmesser ja ein nonsens seines gleichen ist. . . )

Das ganze ist so weil es ja ein Hybridmodelierer sein müsste sprich VOLUMEN und FLÄCHE

Zitat Sharky "Die interne Speicherung kann aber auch mit ganz wenigen Daten erfolgen; Durchmesser, Achse, Start- und Endpunkt und fertig"

Für Dein Popelprog ja weil das

1. nicht die Überschneidung der einzelnen Bohrungen überprüft!
2. uns keine Visuelle Darstellung der Bohrung geben kann! (was auch das CAD Programm berechnen muss so das die Grafik uns was zeigen kann)
3. keine Berechnung liefert wo sich an welchen Koordinaten die Bohrungen kreuzen. . .
4. Du eine ganz andere Grundlage für dein popel Prog nimmst weil du nur die Bohrung selbst berechnest
wo sind die anderen Koordianten die zwischen deinen Bohrungen noch vorhanden sind???

Also würde ich sagen berechnest Du nur einen Bruchteil von dem was Alibre berechnet

NOCHMAL WO SIND DEINE KOORDINATEN DER ZWISCHNERÄUME UND DER ENTSTEHENDEN SCHNITTFLÄCHEN ???

Gruß und frohes Grübeln



Ach, mein Bester, jetzt verstehe ich, was du in dem anderen Thread (Programmierung in OpenGL) gemeint hattest. wink.gif

Du meintest, mir gingen die Argumente aus, Tatsache aber, ich hab in diesen Thread gar nicht mehr reingeschaut, weil ich kaum Zeit habe für irgendwas.

Nun mal TACHELES, mein BESTER:

1. Argument:

uns keine Visuelle Darstellung der Bohrung geben kann! (was auch das CAD Programm berechnen muss so das die Grafik uns was zeigen kann)

Ätschibätschi, das kann ich jetzt problemlos mit OpenGL machen. Wie du ja schon mitbekommen haben solltest. Womöglich ist der Umstand, daß ich ganz kurzfristig, oder sagen wir besser RUCKARTIG innerhalb einiger Tage in OpenGL eingestiegen bin, auf deine dauernden Sticheleien zurückzuführen. Wenn man sich visuell in 2D oder 3D ausdrücken will, braucht man eine Grafikschnittstelle, das ist wohl wahr. Und bisher hatte ich keine, jetzt habe ich aber eine. wink.gif Goethe hatte eben doch recht, nämlich (Faust I):

Der Geist, der stets das Böse will und stets das Gute schafft. wink.gif


2. Argument:

nicht die Überschneidung der einzelnen Bohrungen überprüft!

Meine CAD überprüft das nicht. Warum auch? Das CAD kann ja nicht entscheiden, ob sich die Bohrungen überschneiden dürfen (vielleicht sollen die ja ?).

Mein C-Compiler kann allerdings eine Kollisionsprüfung machen. Und genau das hat er ja getan, wie gezeigt, danach legt man dann die Bohrungen wie erforderlich auseinander.

Oder anders: Man prüft, ob das geht. Ob man dann die Bohrungen bis an die Schmerzgrenze zusammenpappt, ist eine Frage des Designs.


3. Argument

keine Berechnung liefert wo sich an welchen Koordinaten die Bohrungen kreuzen. . .

Du hast offenbar überhaupt keine Vorstellung von den Möglichkeiten einer Programmierung. Natürlich kann man jeden einzelnen Punkt im Raum daraufhin untersuchen, ob es Überschneidungen mit anderen Punkten im Raum gibt. Die Rechengeschwindigkeit eines C-Compilers, bezogen auf den Vergleich geometrischer Daten, die mittels Multiplikation ermittelt werden, liegt auf einem stinknormalem PC im Bereich einige Milliarden Koordinaten pro Sekunde.

Um die Überschneidungen dieser 36 Bohrungen in vielleicht 72.000 Umfangspunkten zu untersuchen, braucht es Millisekunden.

Voraussetzung natürlich, daß man sowas überhaupt programmieren kann. Geh mal davon aus, daß ich mit solchen Fingerübungen nicht an die Grenze meiner Möglichkeiten gerate.


4. Argument:

Du eine ganz andere Grundlage für dein popel Prog nimmst weil du nur die Bohrung selbst berechnest
wo sind die anderen Koordianten die zwischen deinen Bohrungen noch vorhanden sind???


Wiederum hast du offenbar meinen Gedankenansatz PROGRAMMIERTECHNISCH nicht verstanden.

Ich berechne hier die ZEITKRITISCHEN Parameter.

Damit verhält es sich so: 98 Prozent Rechenzeit bezieht sich auf diese, für den ganzen Rest, die Geometrie drumherum, und sei das ein U-Boot oder ein Flugzeugträger, reichen 2 Prozent von der Gesamtrechenzeit.

Um das mal zusammenzufassen:

Ich habe festgestellt, daß meine CAD (Alibre) zeitkritisch wird, wenn es Teilungen der beschriebenen Art berechnen soll. Es geht nicht um die umgebende Geometrie (da hat Alibre überhaupt kein Problem, was Wunder, wir modellieren in 2D und machen eine lineare Austragung von dem Ring oder modellieren ein Rechteck und machen einen Rotationskörper um eine Weltachse).

Und daraufhin überprüft, wie lange im Vergleich dazu ein C-Compiler benötigen würde, diese Teilungen incl. aller Daten der Bohrungen zu berechnen.

Und festgestellt, der C-Compiler berechnet das in den zeitkritischen Bereichen 2000mal schneller als die CAD.

Das ist Fakt.

Da gibt es nix dran zu interpretieren.

Weiterhin habe ich herausgefunden, daß sich diese auf den trigonometrischen Standard-Funktionen der Bibliothek beruhenden Berechnungen durch ausgefuchste Methoden noch wesentlich schneller machen lassen. Nämlich z. B., wie in dem anderen Thread DEZIDIERT AUFGEFÜHRT MIT PROGRAMMCODE, kann man die RECHENZEIT der Kreiskoordinaten INNERHALB der C-Programmierung durch Verwendung optimierter Algorithmen noch um den Faktor 30 reduzieren. Man überholt sich sozusagen selbst, durch optimierte Programmierung, um den Faktor 30. Nämlich wie aufgeführt, daß man anstelle die Koordinaten direkt aus den trigonometrischen Funktionen abzuleiten, eine indirekte Ableitung aus dem Einheitskreis macht. Bringt Faktor 30.

Heißt: Wendet man diesen Faktor auf den Faktor 2000 an, um den der C-Compiler bereits in nicht-optimierter Form der CAD überlegen ist, daß man die in Rede stehenden Koordinaten 60.000 mal schneller berechnen kann, als meine CAD das leistet. Dazu kommen dann noch 0.1-max 2 Prozent Rechenzeit für den Rest der Geometrie.

Davon geht aber die Welt nicht unter.

Denn der Witz ist nicht, ob der C-Comiler 2000 mal oder 60.000 mal schneller rechnen kann (kann er), sondern wie man die Ergebnisse interpretiert.

Würde man in einem Großprojekt komplizierte Geometrien berechnen müssen, würde man dazu keine CAD nehmen, sondern gezielt programmieren.

Was ich mit meiner CAD mache, nämlich mit der Hand gemütlich ein Kuchenstück auf das andere setzen, ist sowieso nicht zeitkritisch (obwohl es mich ärgert, daß ich 30 oder 50 Sekunden oder gar einige Minuten warten muß).

Würde das bei sehr komplexen Geometrien allerdings zeitkritisch werden (Bild ruckelt, lange Ladezeiten), müßten die Programmierer solcher CAD Anwendungen doch mal drüber nachdenken, ob sie bestimmte zeitkritische Routinen nicht optimieren. Wenn die als Basis eine C++ Programmierung haben und nicht irgendeine Datenbanksprache, ist sowas problemlos möglich. Man kann in C++ Programme sogar Assembler-Bausteine einfügen. Wenn so ein Programm auf einer Tertiär- oder Quartärsprache fußt, z. B. einer Datenbank-Ableitung, geht es allerdings nicht.

Da ich nicht professionell designen muß, ist mir das egal. Wäre ich professionell damit befaßt, würde ich mir die schnellste aller CAD Anwendungen aussuchen und demzufolge mich auch dafür interessieren, auf welcher Programmierbasis die sitzen. Ein nicht unvernünftiger Gedanke, oder?

Das ist die ganze Story. wink.gif

Gruß Sharky

Der Beitrag wurde von sharky bearbeitet: 24.09.2010, 20:51 Uhr


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Beitrag 01.10.2010, 18:06 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
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Ich darf jetzt zu Alibre folgendes anfügen:

Es gibt Konstrukte, da hängt sich die Software nahezu auf. Zufällig bin ich gleich auf eines der kritischen Konstrukte gestoßen, das war die Teilung einer Teilscheibe wie beschrieben:

Mangels Info, wie man einen Winkelversatz von 5 Grad realisieren kann, wurden erst 360/5 =72 Winkelteilungen durchgeführt und dann wurde die Hälfte davon, nämlich 36 mit dem Ursprung bei 0 weggelöscht (bzw. dem Programm mitgeteilt, die zu löschen).

Das Programm löscht die aber nicht, sondern hält die vor. Bei jedem Click wird dann programmintern alles wieder neu berechnet. So weit, so gut (oder programmiertechnisch so schlecht) , aber:

Wir reden hier nicht von 3600 oder 36000 oder 3.600.000 Teilungen, sondern von 72-36=36 Teilungen, was rechnerisch nicht mehr als Millisekunden in Anspruch nehmen dürfte.

Ergebnis dann:

Wenn ein Design eine solche Historie hat, ist eine weitere Bearbeitung der Struktur so gut wie nicht mehr möglich.

Was ein C-Compiler in Millisekunden erledigen würde, dafür braucht das Programm dann anschließend Dutzende von Dutzenden von Minuten, das ufert geradezu aus. Mit den 72/36 Teilungen hin- und zurückgerechnet ist das Programm auch auf einem schnellen Rechner am Rande des Absturzes.

WIESO EIGENTLICHT??? ??? KOPFKRATZ. wacko.gif

Nun, wie dem auch sein möge ...

Um die Balance zu finden, muß man bestimmte Dinge mit Alibre eben meiden.

Wenn man solche Strukturen berechnen will, sollte man das gleich in C machen.

Für die Bilder ohne Löcher (die zu berechnen wären) ist Alibre schöner.

So paßt das dann wieder. wink.gif

Gruß Sharky

Der Beitrag wurde von sharky bearbeitet: 01.10.2010, 18:26 Uhr


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Beitrag 01.10.2010, 19:08 Uhr
DerDenDuNichtKen...
Level 7 = Community-Professor
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1. Argument:
Ätschibätschi, das kann ich jetzt problemlos mit OpenGL machen. Wie du ja schon mitbekommen haben solltest. Womöglich ist der Umstand, dass ich ganz kurzfristig, oder sagen wir besser RUCKARTIG innerhalb einiger Tage in OpenGL eingestiegen bin, auf deine dauernden Sticheleien zurückzuführen. Wenn man sich visuell in 2D oder 3D ausdrücken will, braucht man eine Grafikschnittstelle, das ist wohl wahr. Und bisher hatte ich keine, jetzt habe ich aber eine. wink.gif Goethe hatte eben doch recht, nämlich (Faust I)

Tacheles wow.gif Was Du machst, ist Texturen die Du irgendwo herbekommst über ein Konstrukt legen-> WOW mein BESTER Du hast CAD voll verstanden super.gif

2. Argument:
Meine CAD überprüft das nicht. Warum auch? Das CAD kann ja nicht entscheiden, ob sich die Bohrungen überschneiden dürfen (vielleicht sollen die ja ?).

Mit überprüfen meinte ich hast Du Dir mal angesehen, was heraus kommt wenn Du die 1000 Bohrungen rotierst auf einem 200er Ring???
Viel Unsinn denn Du machst eigentlich 2 Ringe daraus weil sich ja alle Bohrungen überschneiden.
Kann man auch sehr schön mit einer Tasche machen. Einfach 3 Milliarden Bohrungen parallel in X und Y verschieben und schon hab ich eine Tasche programmiert. tounge.gif wacko.gif




Mein C-Compiler kann allerdings eine Kollisionsprüfung machen. Und genau das hat er ja getan, wie gezeigt, danach legt man dann die Bohrungen wie erforderlich auseinander.
Oder anders: Man prüft, ob das geht. Ob man dann die Bohrungen bis an die Schmerzgrenze zusammenpappt, ist eine Frage des Designs.

Tja dafür brauche ich keinen C-Compiler das sagt mir mein Verstand, das ich da 1000 Bohrungen in einer Reihe unterbekomme spitze.gif

Gruß Christian


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Kurt Tucholsky


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Christian Maier
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Beitrag 01.10.2010, 19:32 Uhr
sharky2014
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QUOTE (DerDenDuNichtKennst @ 01.10.2010, 20:08 Uhr) *
Gruß Christian


Was ich aus deinen Beiträgen schließen muß: du hast in deinem Leben noch niemals ein Programm geschrieben.

Du bist kein Programmierer.

Und verstehst überhaupt nichts von dem, was ich hier anschneide.

Mir geht es hier nicht um deine Probleme mit dem Verständnis von Programmierung als solcher, sondern daß das Alibre bei bestimmten Zuständen unglaublich langsam wird und nahezu abstürzt.

Bei ganz banalen Berechnungen nimmt sich das Programm minutenlange Auszeiten.

Wie man sowas 2000 bis 60.000 mal schneller berechnen kann, hab ich ja oben gezeigt.

Daß eine CAD neben der Berechnung noch andere Sachen leisten muß, erklärt das nicht.

Das kann man von den allgemeinen Prinzipien der Programmierung her auch nicht erklären, daß ein Programm 2000 oder 60.000mal langsamer ist. Dafür gibt es nur eine Erklärung, daß die nicht selbst programmieren. Sondern eine Plattform benutzen, die ihnen die Programmierung abnimmt, z. B. eine Datenbank.

Dann erklärt sich das.

Gruß Sharky


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Beitrag 01.10.2010, 19:38 Uhr
DerDenDuNichtKen...
Level 7 = Community-Professor
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Würde man in einem Großprojekt komplizierte Geometrien berechnen müssen, würde man dazu keine CAD nehmen, sondern gezielt programmieren.

Was sind denn für Dich Großprojekte? Der A380??? Ach ne der ist ja mit nem dummen CAD gemacht worden.
Der schiefe Turm von Pisa??? Auch nicht . . . . da gabs noch keine CAD

Was ich mit meiner CAD mache, nämlich mit der Hand gemütlich ein Kuchenstück auf das andere setzen, ist sowieso nicht zeitkritisch (obwohl es mich ärgert, daß ich 30 oder 50 Sekunden oder gar einige Minuten warten muß).

Das ligt daran weil Du den Sinn der CAD nicht verstanden hast bzw. nicht verstehen willst

Gruß Christian


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Kurt Tucholsky


GRUß

Christian Maier
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Beitrag 01.10.2010, 19:47 Uhr
DerDenDuNichtKen...
Level 7 = Community-Professor
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QUOTE (sharky @ 01.10.2010, 20:32 Uhr) *
Was ich aus deinen Beiträgen schließen muß: du hast in deinem Leben noch niemals ein Programm geschrieben.

Du bist kein Programmierer.

Und verstehst überhaupt nichts von dem, was ich hier anschneide.

Mir geht es hier nicht um deine Probleme mit dem Verständnis von Programmierung als solcher, sondern daß das Alibre bei bestimmten Zuständen unglaublich langsam wird und nahezu abstürzt.

Bei ganz banalen Berechnungen nimmt sich das Programm minutenlange Auszeiten.

Wie man sowas 2000 bis 60.000 mal schneller berechnen kann, hab ich ja oben gezeigt.

Daß eine CAD neben der Berechnung noch andere Sachen leisten muß, erklärt das nicht.

Das kann man von den allgemeinen Prinzipien der Programmierung her auch nicht erklären, daß ein Programm 2000 oder 60.000mal langsamer ist. Dafür gibt es nur eine Erklärung, daß die nicht selbst programmieren. Sondern eine Plattform benutzen, die ihnen die Programmierung abnimmt, z. B. eine Datenbank.

Dann erklärt sich das.

Gruß Sharky


Es geht nicht darum ob ich selber Programmiere.
Ich habe mich eingeschaltet weil Du mit Deinem Benchmark "Gschichtn vo da nockadn Weißwurscht " erzählst,
Ich habe Dir nur geschrieben das Dein Benchmark keiner ist bzw. es keine Grundlage besteht.
Alles in allem klinke ich mich hier aus, weil Du da eh nicht einwilligst und der klügere gibt bekanntlich nach

Viel Spaß bei der allein Unterhaltung

Gruß Christian


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Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky


GRUß

Christian Maier
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Beitrag 02.10.2010, 18:14 Uhr
Titus2k10
Level 1 = Community-Lehrling
*

Um nochmal zum Thema zurückgekommen.
Hat hier wer das Handbuch zu Alibre oder ein Link zu einem guten Tutorial dafür? Würde mich da gerne mal einarbeiten.

Mfg
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Beitrag 02.10.2010, 19:35 Uhr
Yeah!
Level 3 = Community-Techniker
***

Es gibt im Netz eine Hilfe auf deutsch für die V11 und eine komplette Version des Manuals für die V12 auf englisch.
Mit Google kommst du ans Ziel.


--------------------
Mit freundlichen Grüssen aus Nürnberg,
Thomas
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Beitrag 03.10.2010, 09:36 Uhr
Titus2k10
Level 1 = Community-Lehrling
*

hast du mal den link zu der deutschen Hilfe, auf deren Seite gibt es irgendwie nur englische tutos.
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Beitrag 19.12.2010, 16:06 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
*******

Dieses Forum hier wird immer schlimmer!

Ich hab gerade einen mehrseitigen Erfahrungsbericht zu Alibre reingesetzt, und als ich das posten wollte, war das Thema geschlossen, der Text verloren, und ich wurde hierher verwiesen, was ja gar nicht das Thema des neuen Threads war.


Nun haben wir diese hier falschen Anschuldigungen entfernt, wir die AdminCrew lassen uns so Anschuldigungen nicht gefallen. Das Thema wurde kurz vorher erneut erstellt (obwohl das hier schon besteht). Das nun zum gleichen Zeitpunkt als das Thema geschlossen wurde, ein neuer Beitrag entsteht können wir auch nicht riechen. Hier hatte keine Zensur statt gefunden, das "gleiche Thema" wurde lediglich geschlossen !!!

Mfg

die AdminCrew



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A programmer is just a tool which converts caffeine into code
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Beitrag 19.12.2010, 16:31 Uhr
gekufi
Level 7 = Community-Professor
*******

Hallo

@ sharky
Es ist verständlich, wenn Du auch mal Luft ablassen musst.
Aber
Du hast doch diese Thema hier eröffnet und auch schon eine Menge Erfahrungen hier geschrieben. Dann währe dein großer Erfahrungsbericht doch genau hier richtig. Was ist also falsch daran, das ein anders, dann überflüssiges, Thema geschlossen und auf dieses verwiesen wird?

Und wenn ich einen größeren Beitrag schreibe, kopier ich selbigen erst mal mit "STRG+C" in die Zwischenablage oder gar ein Textdatei. Wenn dann irgendetwas nicht passt, hab ich ihn noch.

Btw, schön das man von dir mal wieder was liest, dachte schon dich gibt es nicht mehr.

Gruß Gerd


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Wer das Konzept der Unendlichkeit verstehen will, muss nur das Ausmaß menschlicher Dummheit betrachten.
Voltaire
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Beitrag 19.12.2010, 18:08 Uhr
Yeah!
Level 3 = Community-Techniker
***

Ich schließ mich meinem Vorredner an und freu mich ebenfalls von Sharky mal wieder was zu hören.
Alibre ist das unschlagbar preiswerteste 3D-CAD-CAM, eh klar, aber ein mehrseitiges Loblied darauf
in ein Forum zu posten ohne vor dem abschicken Strg-C zu bemühen: Anfängerfehler.


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Mit freundlichen Grüssen aus Nürnberg,
Thomas
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Beitrag 20.12.2010, 18:55 Uhr
sharky2014
Level 7 = Community-Professor
*******

QUOTE (gekufi @ 19.12.2010, 17:31 Uhr) *
Hallo

@ sharky
Es ist verständlich, wenn Du auch mal Luft ablassen musst.
Aber
Du hast doch diese Thema hier eröffnet und auch schon eine Menge Erfahrungen hier geschrieben. Dann währe dein großer Erfahrungsbericht doch genau hier richtig. Was ist also falsch daran, das ein anders, dann überflüssiges, Thema geschlossen und auf dieses verwiesen wird?

Und wenn ich einen größeren Beitrag schreibe, kopier ich selbigen erst mal mit "STRG+C" in die Zwischenablage oder gar ein Textdatei. Wenn dann irgendetwas nicht passt, hab ich ihn noch.

Btw, schön das man von dir mal wieder was liest, dachte schon dich gibt es nicht mehr.

Gruß Gerd


Nun, ich will das mal so beschreiben:

Vor ca. 3 Jahren bin ich in den Metallbau gewechselt, Ausgangspunkt war der Modellbau (ich war damals Motorflieger, Flächenflugmodelle), und habe so rumgepfriemelt mit 10 ccm Motoren und wie man so eine 3 kg Kiste über die Klippe bringt und gut landet.

Fazit: ich hab das irgendwie geschafft, aber die anderen im Verein waren soviel besser als ich, daß ich das dann gecancelt habe.

Zu dem Metallbau bin ich dann gekommen aus der reinen Anschauung und Skizzen. Waren da Maße eingetragen?

Sobald man etwas komplexer plant, ist die Frage: wie will man die Komplexizität der Bauteile übersehen? Wenn da verschiedene Bauteile beteiligt sind, wie will man abschätzen, wie die in allen Betriebszuständen miteinander kooperieren?

Das ist mit 2D schon fast unmöglich zu haben und mit 3D auch nicht ganz einfach.

Nun habe ich eine ziemlich komplexe Konstruktion kurz vor dem Abschluß, und habe sie mit Alibre gemacht.

Das Problem ist: so kompakt wie möglich bauen, aber genügend Freiheitsgrade in allen Winkeln für die Komponenten, damit das in der Praxis auch funktioniert.

Die Funktionen von Alibre, die dazu tauglich sind (meinen län geren Bericht muß man sich sparen, den schreibe ich nicht mehr neu):

Es gibt z. B. eine Funktion Kollisionsprüfung. Die ist statisch, listet aber grafisch diejenigen Bauteile auf, die kollidieren.

Daneben hat man die Möglichkeit, mit der Funktion "Farbe zuweisen", dem Körper eine Transparenz zuzuweisen. Indem man die Komponenten nach Wahl transparent macht, kann man erkennen, wo sie möglicherweise kollidieren. Es können Bohrungen kollidieren oder ungünstig zueinander liegen innerhalb eines Teils, allerdings in einer Baugruppe ist die Sache noch komplexer, weil da mehrere Teile miteinander in Wechselwirkung stehen. Z. B., weil sie über eine Welle miteinander verbunden sind.

Man kann gar nicht genug betonen, wieviel Zeit das spart, wenn man solche Kollisionen am Bildschirm zuvor abrufen kann, anstelle daß man die real mit den gebauten Teilen erleben muß.

Wie ist der Grundaufbau der Zeichnungen?

Diese entstehen bei Alibre günstigerweise NICHT dadurch, daß man die 2-D Skizzen schon in allen Einzelheiten fertig erstellt, sondern indem man in 2D nur den Grundkörper erstellt, und alle Bearbeitungen mit 3D Werkzeugen erzeugt. Der Unterschied ist, daß man alle mit 3D erzeugten Bearbeitungen sehr leicht handeln kann, wenn was zu ändern wäre. Was sehr schwierig wäre, wären alle diese Spezifikationen schon in der 2D Grundzeichnung enthalten. Und man sollte jede Skizze sinnhaft benennen. Skizze 24 ist nicht gut, würde man die "Schlitzung Draufsicht" nennen, wäre der Zugriff schneller.

Der Super-Coup bei Alibre ist allerdings die Option 2D-zeichnung. Er ist etwas versteckt, man ruft die 3D Datei auf, und macht "Neue Datei", nämlich 2-D Zeichnung, die schnappt sich dann die zugrundeliegende 3D Datei und macht daraus die Projektionen.

Incl. Maße!

Da muß man ein bißchen herumbasteln, welches der Maßstab sein soll, ob ein A4 oder A3 gewünscht ist und wie man das auf der Fläche unterbringt.

SEHR GUT: die Seit- oder Frontalansichten sind in der Achse fixiert. Man kann die zwar verschieben, aber nicht so, daß sie aus der Flucht herauslaufen.

Alle Maße kann man bei der Bearbeitung der 2D Druckvorlage noch verschieben, man kann neue reinbringen, überflüssige löschen und die Zeichnung optimieren, indem man sie komprimiert.

Wenn man die 2D gespeichert hat, und an dem 3D irgendwelche Änderungen vornimmt, fragt die 2D Zeichnung beim nächsten Aufruf, ob die Änderungen übernommen werden sollen.

Und behält dabei das gewählte Format mit der gewählten Anordnung bei.

Besser geht nicht.

Mein Gedanke ist ja immer Richtung Lohnfertigung, ich muß dem Lohnfertiger zur Kalkulation ja was unter die AUgen reiben.

Mit Alibre bin ich da glaube ich genau auf der richtigen Schiene, wie gesagt, ein Programm für 99 Euro. Aufrüstung auf Pro-Version kostet 600 Euro, wäre ich auch nicht abgeneigt, nur der Vorteil wäre nur Explosionszeichnung und Teileliste. B rauche ich nicht, wer das braucht, dem sind die 600 Euro Aufpreis wahrscheinlich auch nicht zuviel.

Also, danke erstmal für die Kommentare.

Sharky ist noch drin im Metall, und wird da auch nicht weggehen.

Meine neue Konstruktion möchte ich allerdings nicht vorstellen, da ich die zu vermarkten gedenke und soeben zwei Gebrauchsmuster angemeldet habe.

Zu der schnellen Entwicklung einer Idee finde ich, um zum Thema zurückzukommen, Alibre allerdings hervorragend geeignet.

Je länger man sich damit einarbeitet, umso mehr Highlights wird man entdecken.

Das ganze Programm ist solide im Entwurf und in der Handhabung (wenn man bestimmte Dinge mal erkannt hat), zu handeln. Wie ein bockiger Hengst, dem man dann STRG-SHIFT-Z reinwirft (wer kommt darauf?), um es z. B. in der 2D Skizze auszrichten, oder z. B., daß die F5 Taste wesentlich ist, damit man auf die einzelnen Skizzen zugreifen kann (ohne das geht nicht, wir in der Anleitung aber nicht erwähnt), wenn man also die Bockigkeiten des Hengstes irgendwie verstanden hat, wird es ganz handzahm.

Ich kann das Programm wirklich nur empfehlen.

Daß die Profis möglicherweise mit ganz was anderem arbeiten, wäre dann eine andere Schiene.

Gruß Sharky

Der Beitrag wurde von sharky bearbeitet: 20.12.2010, 19:03 Uhr


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