*''' Gestellbauteile ''': Sie dienen der Aufnahme von Kräften und der Sicherung der gegenseitigen Lage der eingebundenen Baugruppen. Letzteres beschreibt die Ausrichtung der Baugruppen zueinander. Das statische und dynamische Verhalten der Gestellbauteile beeinflusst maßgeblich die Genauigkeit der Maschine. Sie bestehen in der Regel aus Verbundkonstruktionen aus verschiedenen Gusswerkstoffen, der Verbindung von Guss- und Schweißbauteilen und der Kombination von Metallen und Gestein. Der Konstruktion dieser stehen zwei Ausführungsmöglichkeiten zur Verfügung:
**Offenes Gestell: Bett-, Winkel- und C-Gestelle bezeichnet man als offen. Ihr Vorteil ist die gute Zugänglichkeit des Arbeitsraumes der Maschine, gegenüber der Aufbiegung der Struktur bei hohen Belastungen, was zu statischen Problemen führen kann.
** Geschlossenen Geschlossenes Gestell: Portal-, Rahmen- und Torgestelle sind als geschlossene Systeme zu nennen. Sie sind oft in Bearbeitungszentren anzutreffen.
*''' Führungen ''': Die Aufgabe der Führungen besteht darin 5 Bewegungsgrade zu binden wohingegen einer zugelassen wird. Das führt dazu, dass lediglich eine translatorische oder rotatorische Bewegung zugelassen wird pro Führung. Das Ziel in der Konstruktion von Führungen ist der Verbindung eines zwangfreiem Lauf, einer hohen Lagesicherung mit Bewegungsgleichförmigkeit durch Führungsgenauigkeit, Verschleißfestigkeit als auch positives dynamisches und statisches Verhalten. Zur Gewährleistung dieser Eigenschaften im laufenden Betrieb werden die Führungen oft mit einem Bahnenschutz versehen um das Blockieren durch Verunreinigungen und Späne vorzubeugen. Ihre Einteilung ist möglich durch die Führungsflächentrennung, die zugelassene Bewegung oder die Querschnittsform: