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Werkzeugmaschine

2.497 Bytes hinzugefügt, 12:58, 8. Mär. 2019
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*''' Einzweckmaschinen: ''' Einzweckmaschinen sind Sondermaschinen, die für ein bestimmtes Werkstück ausgelegt sind. Hierbei kann eine eingeschränkte Variation der Werkstückgröße eines bestimmten Werkstückes möglich sein. Beispiele hierfür sind Verzahnmaschinen oder Kurbelwellenschleifmaschinen etc.. Diese Maschinen werden in der Großserienfertigung eingesetzt.
== Bauweise ==
 
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=== Spanende Werkzeugmaschinen ===
*''' Hauptspindel ''': Die letzte Welle des Hauptantriebes nennt man Hauptspindel. Zum eigentlichen Bauelement zählt man weiterhin die Lagerung, Dichtung, Werkzeug- oder Werstückaufnahme, Spannzeuge und das Antriebselement ebenfalls zu dieser Baugruppe.
 
=== Umformende und zerteilende Werkzeugmaschinen ===
 
Die einzelnen Baugruppen unterscheidet sich bei Werkzeugmaschinen zur Umformung oder zum Zerteilen im Aufbau des Gestelles, des Hauptantriebes und der Nebenantriebe im Vergleich zu spanenden Werkzeugmaschinen. Zusätzlich besitzen diese Maschinen zusätzlich eine Stößelführung und eine Handhabungseinrichtung.
 
*''' Gestell ''': Das Gestell kann aus einer C oder einer O-Form bestehen. Dabei kann es sich bei C-Bauform um einen Einfach- oder Doppelständer handeln. Bei der O-Bauform sind Zweiständer- oder Mehrsäulengestelle möglich. Da bei der Umformung oder beim Zerteilen große Kräfte aufgebracht werden müssen sind die Gestelle auf das Aufnehmen großer Momente ausgelegt und sehr massiv angefertigt.
 
*''' Stößelführung ''': Da vor allem bei breiten Werkzeugmaschinen wie Kantbänken oder Schlagscheren große Querkräfte auf großer Länge aufgenommen werden müssen werden Stößelführungen zur Führung der Oberwerkzeuge eingesetzt. Dadurch können die Kräfte gleichmäßig auf gesamter Länge angetragen werden. Bei inhomogenen Werkstoffen kann die Stößelführung einseitig mehr belastet werden beziehungsweise einseitig mehr Vorschub aufgegeben werden.
 
*''' Hauptantrieb ''': Der Hauptantrieb hat für diese Maschinentypen hat die Aufgabe die translatorische Bewegung zu erzeugen. Dabei gibt es zwei Konzepte:
**Ein Elektromotor in Kombination mit verschiedenen Getrieben zur Umsetzung der geradlinigen in eine rotatorische Bewegung. Gängige Getriebetypen sind dabei ein Kurbelmechanismus über Kurbelwelle und Pleuel, ungleichmäßiges Getriebe über Kurvenscheibe oder Nocken, Schraubgetriebe oder Zahnstangengetriebe. Durch die mechanische Übersetzung sind sehr hohe Momente möglich. Bei weggebundenen Maschinen sind ungleichmäßige Getriebe am häufigsten anzutreffen. Energiegebundene Maschinen arbeiten mit höheren Geschwindigkeiten zum Erreichen der gleichen Kraft. Unter kraftgebundenen Maschinen versteht man in der Regel hydraulische Systeme. Auch ein freier Fall des Oberwerkzeuges mit mechanischer Wiederholung ist möglich, bei modernen, industriellen Anlagen aber nicht mehr gebräuchlich, da die Kräfte nur ungenau berechenbar sind.
**Eine Hydraulikpumpe mit Zylinder zur direkten Erzeugung einer linearen Bewegung. Diese Variante ist durch den Kraftverlust in der Pumpe und bauteilbedingt eingeschränkte Drücke nur bedingt einsetzbar, bietet jedoch durch konstruktive Vorteile durch die flexibel gestaltbaren Hydraulikleitungen und Schläuche.
== Geschichte ==
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